Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld - Gemeinden Untermeitingen und Klosterlechfeld  |  E-Mail: info@lechfeld.de  |  Online: http://www.lechfeld.de

Das Wappen der Gemeinde Klosterlechfeld

Wappen von Klosterlechfeld
Verwendung geschützt nach Artikel 4 Absatz 3 der Gemeindeordnung

Wappenbeschreibung

Gespalten von Rot und Silber, darauf ein gespaltenes Antoniuskreuz in verwechselten Farben, beseitet von zwei sechsstrahligen Sternen in gleichen Farben

 

Wappengeschichte

Das Antoniuskreuz im Gemeindewappen ist dem seit dem 17. Jahrhundert überlieferten Klostersiegel der Lechfelder Franziskaner entnommen. Die Sterne stehen als Symbol für die Marienwallfahrt. Der Augsburger Baumeister Elias Holl erbaute 1603 zwischen Untermeitingen und Augsburg eine Kapelle im Stil der Sta. Maria Rotunda in Rom. Stifterin war Regina Imhof, Inhaberin der Dorfherrschaft Untermeitingen und Witwe des 1591 verstorbenen Raimund Imhof. Vermutlich war die Kapelle von Anfang an als Wallfahrtskirche gedacht und sollte nach dem Wunsch der Stifterin den Namen "Zu unserer Lieben Frauen Hilf" tragen. Die Bestätigungsurkunde von Kaiser Rudolf II. von 1606 erwähnt bereits ein Kloster, ein Wirtshaus und mehrere Häuser. Im selben Jahr bekamen die Franziskaner von der oberdeutschen (Straßburger) Provinz die Wallfahrerseelsorge übertragen, die sie bis zur Säkularisation 1803 behielten. 1655 errichtete man an dieser Stelle eine Kirche, die Kapelle bildet seitdem den Chor der Kirche. Die Wappenfarben Rot und Silber sollen an die engen Beziehungen zum Hochstift Augsburg erinnern. Seit 1928 heißt der Ort Klosterlechfeld, zuvor hieß er Lechfeld. 

drucken nach oben